Chronik - Klärwerk Überlinger See

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Chronik


Der Bodensee, ca. 15000 Jahre alt, war in den 30iger Jahren fast frei von Phosphorverbindungen. Mithin war die Produktion von pflanzlichen Organismen gering. Durch zivilisatorische Einflüsse stieg der Phosphatgehalt im Bodensee Ende der 60iger Jahre auf Höchstwerte von bis zu 100mg /m3. Die Folge war eine starke Eutrophierung und eine Zunahme der Produktion von organischen Stoffen (Algen ect.) um das 30fache. Der Bodensee war auf dem Weg vom oligothrophen (nährstoffarmen) zum eutrophen (nährstoffreichen) Gewässer.

Politiker, Städte und Gemeinden rings um den Bodensee planten und starteten Programme zur Reinhaltung dieses einmaligen Erholungszentrums und Trinkwasserspeichers. Kleinere Kommunen schlossen sich zusammen und gründeten Zweckverbände mit dem Ziel, das Abwasser zentral in Kläranlagen zu reinigen.  
Im Zeitraffer:

1966
Gründung: " Zweckverband Abwasserbeseitigung Überlinger See"

Mitglieder:
Überlingen, Meersburg, Nußdorf, Daisendorf, Hödingen,
Oberuhldingen, Unteruhldingen, Mühlhofen

1966 - 1970
Grundstückssuche (sehr schwierig)

1970
Beginn Planung  

1971
Baubeginn Sammler  ( Kanalrohre)

1971
Neue Verbandsmitglieder :  Bambergen , Deisendorf

1972
Baubeginn Klärwerk



1973
Neue Verbandsmitglieder :  Owingen, Stetten

1974
Inbetriebnahme Klärwerk
Kosten : 48,5 Mio.DM

1990
Umbau der Biologie ( Stickstoffelimination )
Kosten : 8,5 Mio.DM






 
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