Faultürme - Klärwerk Überlinger See

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Faultürme



Schlammbehandlung :

Die in der mechanisch - biologischen Reinigungsstufe anfallenden Schlämme bedürfen noch einer besonderen Behandlung. Sie werden voreingedickt und aufgeheizt in die Faultürme gepumpt. Bei einer Schlammtemperatur von ca.35 Grad fault der Schlamm aus. Bei diesem Abbauprozess (anaerob, ohne Sauerstoff ) wird ein Teil des organischen Feststoffgehaltes in brennbares Gas  (Methan) umgewandelt. Dies ist, modern ausgedrückt, eine Biogasanlage.

Der nach ca. 30 Tagen ausgefaulte Schlamm wird über einen Dekanter ( Zentrifuge ) auf etwa 27% Trockensubstanz entwässert und in Containern zur Verbrennung abtransportiert.


Klärschlamm


Der entwässerte Klärschlamm, hier im Abfuhrcontainer,  wird halbjährlich von einem Staatl. Labor untersucht. Jede Tonne Klärschlamm welche das Klärwerk verlässt wird gemäß der Klärschlammverordnung akribisch bis zum Aufbringungs - oder Endlagerort dokumentarisch verfolgt. Der Klärschlamm dieses Klärwerks wird der thermischen Verwertung zugeführt.


Gasverwertung :



Das bei der Schlammfaulung entstehende Methangas wird zum Beheizen der Betriebsgebäude, zur Aufheizung der Faultürme und zur Erzeugung von  Strom ( BHKW ) und Druckluft (Biologie) verwendet. Dieser Gasmotor verbraucht etwa 25 m3 Klärgas pro Stunde. Insgesamt werden auf dem Klärwerk drei Blockheizkraftwerke mit 40 /60/ 60 KWh und zwei mit Gasmotoren  angetriebene Kompressoren eingesetzt.

 
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