Klärwerk - Klärwerk Überlinger See

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Klärwerk



Wie funktioniert das Klärwerk ?

Klärwerke gleichen heute modernen Fabrikationsanlagen. Statt des Industrieproduktes wird hier schrittweise das Abwasser aufbereitet. In einem Punkt unterscheidet sich jedoch das Klärwerk von einer normalen Produktionsstätte. Ein Klärwerk darf nicht abgestellt werden. Der Gesetzgeber verlangt eine bestimmte Reinigungsleistung im Dauerbetrieb. Die Forderung an ständige Verfügbarkeit stellt hohe Anforderungen an den Reinigungsbetrieb. Für alle wichtigen Betriebseinrichtungen, insbesondere die maschinellen Anlagen, die im Dauerbetrieb gefahren werden, müssen ausreichende Reserveeinheiten vorgehalten werden. Das Personal muss plötzlich auftretende Betriebsstörungen schnell erkennen und kurzfristig beseitigen.        
Abwasser von den Verbandgemeinden wird in sog. Hauptsammlern (Kanalrohre) dem Klärwerk zugeführt. Das in den Gemeinden installierte Mischsystem (Regen - und Abwasser in einem Rohr ) führt dem Klärwerk Wassermengen bis maximal 2500 ltr/sek zu. Diese Wassermengen werden aber nur bei extremen Regen oder Wolkenbruch erreicht.  Die Trockenwetter - Zulaufmenge beträgt etwa 200 ltr/sek. Das Klärwerk ist  in der Lage  400 ltr/sek zu behandeln. Die restliche Wassermenge wird über einen Grobrechen in das Regenüberlaufbecken abgeschlagen und dem Vorfluter , der Seefelder Aach; zugeführt. Im Regenüberlaufbecken setzen sich die hauptsächlichen Schmutzstoffe ab, so daß das in die Aach abgeschlagene Wasser als mechanisch gereinigt anzusehen ist.
Die Abwassermenge, welche das Klärwerk zu reinigen imstande ist, durchläuft die verschiedenen Reinigungsstufen und wird dann in den Bodensee abgeleitet.
Die Einleitung des vom Klärwerk gereinigten Abwassers erfolgt nicht in die Seefelder Aach - Seefelder Bucht, sondern wird in Höhe der Grenze Uhldingen - Meersburg unterhalb der so genannten Sprungschicht ( Temperaturschicht ) in den Bodensee eingeleitet.
Verfolgen wir nun den Weg des Abwassers durch die Reinigungsstufen des Klärwerks.

 
 
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